Der SPD-Ortsverein Fröndenberg-Mitte

beantragt, geeignete Stammteile von demnächst zu fällenden Straßenbäumen im Fröndenberger Stadtgebiet zu sichern und als Material zu einer späteren Verwendung zur Herstellung von Skulpturen bereitzustellen.

Begründung:

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vom 09.06.2015 wurde beschlossen, in der Innenstadt Fröndenbergs aus Gründen der Verkehrssicherheit insgesamt 90 große Bäume zu fällen, darunter allein im Bereich der Ostmarkstraße 22 große Linden.

In der Bürgerschaft gibt es seitdem durchaus kontroverse Reaktionen: Viele bedauern den Verlust schattenspendender Bäume im Sommer, befürchten negative Auswirkungen auf das Mikroklima in der Stadt, andere begrüßen die Entfernung der Bäume, da durch das Wurzelwerk der inzwischen schon recht großen Bäume teilweise der Plattenbelag angehoben und damit die Begehbarkeit der Bürgersteige merklich erschwert ist. Für Eltern mit Kinderwagen, vor allem aber für Senioren, besonders auch mit Rollatoren, werde dadurch die Situation für Fußgänger nicht nur unbequem, sondern z.T auch gefährlich.

Unabhängig davon wann und wie viele Bäume aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht demnächst der Axt zum Opfer fallen sollen, stellt der Ortsverein Mitte den Antrag, Teile des dabei anfallenden Stammholzes zu nutzen, um daraus einen städtebaulichen Mehrwert für unser Stadtbild zu gewinnen: Weiterlesen

Für Sozialdemokraten ist es heutzutage durchaus nichts Neues, angegriffen zu werden. Im politischen
Umfeld durchaus nicht immer sachlich und ehrlich. Oft gibt es auch Hasspolemik, vor allem aus den
radikalen Ecken der politischen Landschaft.
Besonders verwerflich ist es, wenn dabei Fakten bewusst verdreht werden und Zusammenhänge, die dem
Verantwortlichen durchaus bekannt sind, verschwiegen, ins Gegenteil verkehrt oder wider besseres
Wissen in falsche Zusammenhänge gebracht werden.
Den NaBu haben wir bisher immer als eine Organisation wahrgenommen, die sich uneigennützig und
idealistisch für den Erhalt unserer Umwelt einsetzt und die sich zur Aufgabe gemacht hat, die
Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft in diesem Sinn zu beobachten und wenn nötig an diese Ziele
zu erinnern und zu ermahnen.
Umso entsetzter kann man da nur sein, wenn jetzt auch schon der gewählte Verbandssprecher zu
Formulierungen greift, die wesentliche Elemente der erwähnten Hasspolemik enthalten wie man sie sonst
nur aus den o.g. radikalen Ecken der Politik erwarten konnte.
Zu den Fakten:
• Die Fällung der Bäume, um die es geht, wurde im ASU vom 09. 06. 2015 beschlossen.
• Diesem Ausschuss gehört auch Herr Paul Schlücking an.
• Herr Schlücking war bei der besagten Sitzung anwesend, hat seine Auffassung vorgetragen und
die Beschlussfassung zur Kenntnis genommen.
• Der Antrag des Ortsvereins Mitte, auf den der NaBu Bezug nimmt, stammt vom 24.01.2017
Buergerantrag_vom_24_01_2017

• In dem Antrag wurde auf die „durchaus kontroversen Reaktionen in der Bürgerschaft“ differenziert
eingegangen.
• Der Antrag macht auch deutlich, dass die Verwendung von Stammteilen zur Erstellung von
Skulpturen sich auf Bäume bezieht, die ohnehin gefällt werden, und deren Holz andernfalls einfach
entsorgt werden würde.
Man kann unterstellen, dass jemand mit dem Bildungshorizont des Herrn Schlücking diese im SPD-Antrag
klar formulierten Zusammenhänge bekannt sind, ebenso wie die zeitliche Abfolge der Beschlusslage.
Die in der Presse wiedergegebene Gestaltungsidee des Hern Schlücking „Man könnte die Konterfeis
der Genossen in die Baumstümpfe einschnitzen, so dass jedermann weiß, wer für das künftige
Baummassaker verantwortlich ist“ können wir daher nur als polemische Hassbotschaft wider besseres
Wissen wahrnehmen, wie sie in den Zeiten von Trump, Brexit u.s.w. leider zunehmend üblich werden.
Von Seiten des NaBu erwarten wir daher eine förmliche Distanzierung von derartigen Diffamierungen!

Martin Streich

 

Von meinen Mitstreitern bin ich eindringlich ermahnt worden, in Anbetracht der noch folgenden Wortbeiträge mich nur ja kurz zu fassen. Auf zwei Punkte, die mir sehr am Herzen liegen, möchte ich trotzdem – in aller Kürze – zu sprechen kommen:

Nun ist ja am vergangenen Mittwoch schon bekannt gemacht worden, wer für meine Partei im nächsten Bundestagswahlkampf als Kanzlerkandidat und zukünftig auch als Parteivorsitzender im Bund antreten wird. Mögen manche den Modus der nun doch etwas früher erfolgten Bekanntgabe auch als nicht ganz perfekt empfunden haben, für die Themenvielfalt der Gespräche auf unserer Veranstaltung wirkt aber das Ergebnis sicher eher bereichernd.

Nach meiner persönlichen Überzeugung schickt unsere Partei mit Martin Schulz jemand ins Rennen, der überzeugend wie wohl niemand sonst nicht nur die sozialdemokratischen Grundüberzeugungen von sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft vertreten wird, sondern auch als überzeugter Europäer für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer Europäischen Gemeinschaft werben wird, die zum Erhalt von Frieden, Wohlstand und Kultur auf unserem Kontinent von existentieller Bedeutung ist. Weiterlesen

 

Am Mittwoch, dem 14. Dezember 2016, besuchten die Sozialdemokraten aus Fröndenberg mit 35 Teilnehmern auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke den Landtag Nordrhein-Westfalen. Neben einer Einführung in die parlamentarische Arbeit stand auch die Teilnahme an der Plenarsitzung auf der Tagesordnung. Hier nahmen sie an der 3. Lesung zum Haushalt des Landes Nordrhein-Westfalen teil und hörten die Rede des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner. Im anschließenden Gespräch mit Hartmut Ganzke wurde über den Landeshaushalt diskutiert. Hartmut Ganzke erläuterte den Haushaltsplan für das Jahr 2017 und machte auf die „Generaldebatte“ zwischen Regierung und Opposition aufmerksam. Die Fraktionen im Landtag nutzen traditionell die Haushaltsdebatte, um vehement für ihre politischen Ziele zu werben. Die SPD-Mitglieder aus Fröndenberg bedankten sich bei ihrem Abgeordneten für den Einblick in die Landespolitik. Der Ausflug endete mit einem gemütlichen Ausklang auf dem Weihnachtsmarkt in Düsseldorf.

Premiere im Markgrafen: Am Abend des 27. Oktober fand der erste Stammtisch der AG60 plus in Fröndenberg statt. Unter ihrem Vorsitzenden Rolf Herzog kamen knapp 20 Freundinnen und Freunde der AG60 plus in der SPD zusammen, um gemeinsam in einer gemütlichen Runde zu diskutieren. Thema war die finanzielle Situation in den Kommunen und die kommunale Infrastruktur. Als Gast referierte der heimische Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke.

Zu Beginn stellte MdL Ganzke dar, welche Gelder das Land Nordrhein-Westfalen an die Städte und Gemeinden Jahr für Jahr überweist. Neben den Schlüsselzuweisungen sind das die Investitions-, die Schul-, sowie die Bildungspauschale. „2017 bekommt alleine Fröndenberg insgesamt mehr als 8,9 Millionen Euro“, erklärte Hartmut Ganzke. Dazu fördere das Land noch gezielt Projekte in Fröndenberg. Hier erinnerte der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke besonders an das 2 Milliarden Euro Programm „Gute Schule 2020“, aus dem Fröndenberg bis 2020 rund 2 Millionen Euro erhält. Außerdem seien hier noch die Sanierung der Schwerter Straße in Altendorf mit 300.000 Euro sowie die Erweiterung des Treffpunkts „Windmühle“ zu einem Integrationszentrum mit rund 436.000 Euro zu nennen. Weiterlesen

Die Jusos Fröndenberg/Ruhr haben am Sonntag, den 18.09.2016, einen neuen Vorstand gewählt. Torben Böcker, der bisherige Vorsitzende der Jusos, hat sich aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl gestellt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Sebastian Kratzel (mittig) gewählt. Fabian Dunker, Nathalie Brylka, Svenja Müller und Arber Aliu (von links) komplettieren als neu gewählte Stellvertreterinnen und Stellvertreter den Vorstand. Sebastian Kratzel freut sich bereits auf die neuen Aufgaben: „Ich freue mich auf die bevorstehende Arbeit in den kommenden zwei Jahren und die Zusammenarbeit mit den Akteuren hier in Fröndenberg.“

Der neu gewählte Vorstand der Jusos Fröndenberg/Ruhr

Der neu gewählte Vorstand der Jusos Fröndenberg/Ruhr

Die Sommerferien sind vorbei und der Alltag hat uns wieder. Und die täglichen Nachrichten machen deutlich, dass wir in recht unruhigen Zeiten leben, auch wenn der eine oder die andere das im Sommerurlaub etwas in den Hintergrund des Bewusstseins geschoben haben mag. Für die SPD als Partei, zu deren Tradition es schon immer gehört hat, auch in schwierigen Zeiten Haltung und Prinzipien zu bewahren, ist es daher auch immer wieder wichtig, zu den aktuellen wichtigen Themen, ihre gemeinsamen Standpunkte deutlich zu machen und zu formulieren, wofür unsere Partei steht und wie diese Ziele erreicht werden können.

In vielen Begegnungen in letzter Zeit kamen immer wieder die Themen Armut, Arbeit und Rente, Steuerpolitik, TTIP und CETA, Europa und Friedenspolitik in Zeiten von Bürgerkrieg und massenhafter Flucht ins Gespräch. Und die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Europa dient zunehmend populistischen Rattenfängern als Vorwand, ihre „einfachen Lösungen“ zu propagieren. Deshalb laden der SPD-Stadtverband Fröndenberg und der SPD-Ortsverein Fröndenberg-Mitte für Mittwoch, 14.09.2016 um 19:00 Uhr herzlich ein in die Gaststätte Bohn, Graf-Adolf-Str. 71a zu einem Gesprächs- und Diskussionsabend zu aktuellen Themen mit dem Bundestagsabgeordneten und Unterbezirksvorsitzenden im Kreis Unna, Oliver Kaczmarek.

Martin Streich                               Kurt Potthoff
Stadtverbandsvorsitzender      Vorsitzender OV Fröndenberg-Mitte

„Ein voller Bus!“, freute sich Rolf Herzog, Vorsitzender der SPD-AG60+, über die Resonanz, die seine Einladung zur Kreisrundfahrt gefunden hatte. Dann ging es gen Norden.

Peter Sauerland von Hansetourist informierte die Reisenden kenntnisreich über geschichtliche Hintergründe, Besonderheiten der Städte und Gemeinden, landschaftliche Formen und flocht locker statistische Angaben ein. Fünf der zehn Städte im Kreis seien Hansestädte. „Hansestadt Fröndenberg“, hörte man im Bus, „das wär doch was!“ „Nein, nein. Fröndenberg gehört nicht dazu“, korrigierte Sauerland. Weiterlesen

zu den Bemühungen des Bürgermeisters, die Stelle des Bezirksbeamten Theo Beiske nach dessen Verabschiedung in den Ruhestand wieder zu besetzen, nimmt die Fröndenberger SPD wie folgt Stellung:

Wer die lokale Presse verfolgt, wer mit den Bürgern spricht, wer also mitbekommt, was in unserer Stadt so passiert, bekommt nicht den Eindruck, dass die Kriminalitätsrate hier im Abnehmen begriffen ist, so dass wir den dritten Polizeibeamten nicht mehr brauchen. In deutlicher Erinnerung sind schließlich z.B. noch die Sprengung des Geldautomaten in Ardey, Einbrüche in Wohnungen, die Kulturschmiede, Kindergärten und andere Einrichtungen, aufgebrochene Autos, Räubereien an Geldautomaten und erst vor wenigen Tagen der bewaffnete Raubüberfall am Golfplatzrestaurant. Und wer in der letzten Zeit mit Handwerkern wie Tischlern oder Glasern zu tun hatte, bekommt aus erster Hand mitgeteilt, dass derzeit viele Aufträge mit der Behebung von Einbruchschäden zusammenhängen und sich diese Art von Aufträgen deutlich gesteigert habe. Weiterlesen