Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Fröndenberg beantragt:

Der Rat der Stadt Fröndenberg möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen einen Fahrradweg entlang der Ardeyer Straße zwischen dem Ortsteil Ardey und Fröndenberg Mitte zu konzipieren und entsprechende Fördermittel aus dem BM Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit( BMU) zu beantragen.

Begründung:

Das BMU unterstützt die Klimaschutzinitiative – Klimaschutz im Radverkehr bis zum 31.12.2021 Kommunen bei der Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur. Eine sichere Radwegverbindung zwischen dem Fröndenberger Westen und der Stadtmitte ist nicht vorhanden. Die Kfz Belastung der Ardeyerstraße beträgt nach dem VEP von 2016 ca. 5000 Fahrzeuge. Mit dem Ausbau des Gewerbegebiets Schürenfeld ist eine Zunahme der Pendlerströme zu erwarten.

Eine Reduktion der Treibhausgasimmissionen durch einen gezielten Ausbau des Radwegenetzes als grünen Arbeitsweg , ist durch die Förderung des BMU realisierbar. Ein Umstieg vom motorisierten Kraftfahrzeug auf das umweltfreundliche Fahrrad kann nur gelingen wenn die Infrastruktur dafür geschaffen wird.

Entgegen der Presseverlautbarung ist der Antrag der SPD nicht identisch mit dem Antrag der FU Fröndenberg. Deren Antrag bezieht sich auf die Feldstraße von Frömern nach Ardey. Somit ist der Pressebericht dazu falsch, unserer bitte auf Richtigstellung wurde nicht nachgekommen

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Fröndenberg beantragt: Grundsätze für nachhaltiges Bauen in der Stadt Fröndenberg festzuhalten, die bei der Ausweisung neuer Baugebiete sowie dem Neubau, der Sanierung und dem Ausbau von Straßen und Infrastruktur zu Grunde gelegt werden sollen. Die hier festgelegten Grundsätze sind mit den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort, den Ansprüchen an die konkrete Planung und der wirtschaftlichen Zumutbarkeit abzuwägen und in Einklang zu bringen.

Begründung :

Die Priorisierung von Bauleitplänen ist dahingehend anzupassen, dass Bebauungspläne, die der Innenentwicklung und Nachverdichtung dienen, bevorzugt zu behandeln sind. Diese Bebauungspläne dienen nicht nur zur Begrenzung des Flächenverbrauchs, sondern auch zum Schutz unbesiedelter, klimawirksamer Freiräume. Die Standortsuche für neue Baugebiete soll sich an den Einzugsradien von ÖPNV und Nahversorger orientieren.

Die Öffentlichkeit ist möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung eines Gebiets in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich zu unterrichten; ihr ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. Auch Kinder und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit im Sinne des Satzes.

Von der Ausweisung reiner Wohngebiete wird weitestgehend Abstand genommen, um nach § 4 BauNVO beispielsweise die Ansiedlung von Kleingewerbe zu ermöglichen, das für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bietet wohnortnah zu arbeiten (z. B. bei Selbstständigkeit). Gleiches gilt bezüglich der Versorgung mit Dienstleistungen.

In Teilen eines ausgewiesenen Gebietes soll die Festsetzung getroffen werden, bei der Errichtung von Gebäuden bauliche und sonstige technische Maßnahmen für die Erzeugung, Nutzung oder Speicherung von Strom, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien oder Kraft Wärme-Kopplung umzusetzen. (§ 9 I Nr. 23 b BauGB) Sowie in Teilen des Gebietes durch eine Festsetzung verbindlich geregelt werden soll, dass für Gebäude und für sonstige zu bestimmende bauliche Anlagen technische Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzes verbindlich geregelt werden (z. B. Photovoltaik auf Dächern, an Lärmschutzwänden, Böschungen, Zäunen u. ä., Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung).

Falls in den auszuweisenden Gebieten gegeben, ist eine verbindliche städtebauliche Vereinbarung mit den Grundstückskäufern zu schließen, vorhandene bzw. geplante Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung sowie von Solaranlagen für die Wärme-, Kälte- und Elektrizitätsversorgung zu nutzen. Als gewerbliche Nutzung sind Anlagen zu Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Dorf-, Kern- und Mischgebieten sowie Gewerbe- und Industriegebieten als Nutzungsart allgemein zulässig. In allgemeinen Wohngebieten sollten solche Anlagen als „ausnahmsweise zulässig“ festgesetzt werden. Unzulässig sind solche Anlagen in reinen Wohngebieten. Auch deswegen sollte auf die Ausweisung von reinen Wohngebieten weitestgehend verzichtet werden. Darüber hinaus sollten in allen Gebieten nach §§ 2-11 BauNVO Anlagen zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien als Nebenanlagen zugelassen werden. Die Ausrichtung der Gebäudekörper kann hinsichtlich der solaren Wärmenutzung sowohl für Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlagen auf der Dachfläche als auch hinsichtlich einer direkten Nutzung solarer Energie durch die Einstrahlung auf die Wand- / Fensterfläche sinnvoll sein. Eine Ausweisung zur Stellung der Gebäude soll daher nicht verfolgt werden

Wasser- und Luftdurchlässigkeit wesentlich mindernde Befestigungen wie Betonunterbau, Fugenverguss, Asphaltierung oder Betonierung sollen auf Grundflächen wie Stellplätzen und Zufahrten aus Gründen des Bodenschutzes wie auch der Anreicherung des Grundwassers als unzulässig festgesetzt werden. Größere von der Öffentlichkeit zu nutzende Stellplatzflächen sollen mit wasserdurchlässiger Bepflasterung (Rasengittersteine, Schotterrasen, min. 30 % Fugenanteil oder Ähnliches) festgesetzt werden.

Schotter- bzw. Steingärten sind aufgrund der ungünstigen Auswirkungen auf Wasserhaushalt und Artenvielfalt auszuschließen. Durch die Anpflanzung und Verwendung heimischer Pflanzenarten wird die Vielfalt geschützt. Über die ökologische Bedeutung hinaus hat der Vorgarten im Übergang vom öffentlichen zum privaten Freiraum auch einen großen Einfluss auf das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität eines Baugebiets .

Bei der Ausweisung neuer Baugebiete sowie dem Ausbau von Straßen ist die Niederschlagswasserbeseitigung nach dem Stand der Technik zu verfolgen. Es soll eine Reduzierung des Niederschlagswasserabflusses und eine Reduzierung der Kosten für die Ver- und Entsorgung des Gebietes erreicht werden durch die dezentrale Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser. Zur Schonung von Trinkwasserreserven sollen Brauchwassersysteme eingeführt werden.

Viele der aufgeführten Grundsätze haben ohne Mehrkosten für die zukünftigen Bauherren einen positiven Effekt auf den Energieverbrauch der Gebäudenutzung. Damit bringen diese Aspekte nicht nur einen Gewinn für die Eigentümer, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei. Andere Festsetzungen dienen dem Erhalt eines möglichst natürlichen Wasserkreislaufs oder der Artenvielfalt. Die Durchmischung mit verschiedenen Gebäudetypen kommt den verschiedenen Bedarfen nach Wohnraum, der durch die vielfältigen Familien- und Personenstrukturen sowie Einkommensverhältnissen benötigt wird, nach. Gleichzeitig werden so Personengruppen unterschiedlicher Lebensstile und -alters zusammengebracht, was einen Austausch und gegenseitige Unterstützung fördert. Der oder die Klimabeauftragte der Stadt Fröndenberg sollte allen Bauwilligen während der Planung mit Hilfen und Informationen zum Thema klimaschonenden Bauen und Hilfestellung bei der Fördermittelgewinnung zur Seite stehen. Die aufgeführten Grundsätze geben den ausführenden Planern eine Richtschnur, die ausreichend Gestaltungsspielraum lässt und an die tatsächliche Planungssituation anzupassen ist.

05. Februar 2021

Der Kinder und Jugendförderplan 2021 – 2025 ist mit der Begleitung und
Beratung des Sachgebietes Kinder- und Jugendförderung durch das
Beratungsunternehmen „Squirrel and Nuts“, der Kooperation der Windmühle und den evangelischen Jugendreferenten 2018 entworfen worden. Im Juli 2020 vom Jugenddezernenten Thorsten Göpfert in die politische Beratung so wie jetzt verabschiedet, in den Jugendhilfeausschuss eingebracht worden.“ Es kann festgehalten werden, dass die Angebote der Kinder- und Jugendförderung großen Zuspruch finden und gewollt sind. Sie sind in der Breite bekannt und werden wie in der Vergangenheit auch von der SPD unterstützt.“ So Taner Cegit Vorsitzender
des Ausschusses Generationen und Sport.
Die Kinder- und Jugendarbeit in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede arbeitet gezielt dagegen, durch Armut an Bildung und Ressourcen benachteiligt zu sein. Sie setzt sich für Nachteilsausgleich und Chancengleichheit ein und sichert
einkommensunabhängig allen Kindern den gleichen Zugang zur Offenen Kinderund Jugendarbeit (OKJA). Dem Versorgungsauftrag folgend haben die drei Kommunen jetzt den Erhalt der OKJA langfristig gesichert. Die SPD Fröndenberg steht für die nachhaltige Kinder und Jugendarbeit ein. Der Jugendhilfeplan und seine Auswirkungen sind der Notwendigkeit der gesellschaftlichen Vorsorge geschuldet und vermeiden unter Umständen spätere Fehlentwicklungen.

Die SPD organisiert Fröndenbergs Teilnahme beim 2. „RuhrCleanUp“:
Ruhr und Ruhrufer werden am 11. September von Müll befreit. Jeder und jede, ob groß, klein, jung, alt, üppig, schmal, laut, leise, weiß, schwarz, bunt – alle sind eingeladen mitzumachen!
Die Ruhr ist 219,3 Kilometer lang – es gibt viel einzusammeln und aufzupicken, von der Quelle im Sauerland bis zur Mündung in Duisburg. Erst recht am Ende der Grillsaison im Corona-Jahr 2021. Macht mit, in Fröndenberg an der Ruhr!
Treffen am Kettenschmiedemuseum im Himmelmannpark

Antrag zur Erstellung eines Spielflächenbedarfsplans für Fröndenberg

die SPD Fraktion beantragt, die Verwaltung mit der Erstellung eines Spielflächenbedarfsplans für Fröndenberg zu beauftragen und dafür Haushaltsmittel von 30.000 Euro bereitzustellen.

Begründung:

Der Spielflächenbedarfsplan der Stadt Fröndenberg soll eine Übersicht zu den Grundlagen der Spielflächenplanung und den darauf basierenden aktuellen Bestands- und Bedarfsermittlungen im Stadtgebiet Fröndenberg bieten. Ein Spielflächenbedarfsplan kann nicht zu jedem Zeitpunkt eine Aktualität gewährleisten, da sich das Stadtbild kontinuierlich verändert. Dieser naturgemäß dynamische Prozess der Stadtentwicklung – und somit auch die Entwicklung der Spielflächen – kann einige der Daten im Laufe der Zeit überholen. Daher ist auch der Spielflächenbedarfsplan eine sich kontinuierlich weiterentwickelnde Arbeitsgrundlage, die sich den aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen der Stadtentwicklung anzupassen hat.

Insofern soll er in regelmäßigen Abständen überarbeitet aufgelegt werden.

Der Spielflächenbedarfsplan soll, neben den allgemeinen Grundlagen, die Spielflächenbereiche in Abhängigkeit der Sozialraum–Kenndaten beinhalten, ebenso die Lage und Zugänglichkeit sowie Art und Gestaltung der Spielanlage.

Ziel soll eine Integration der unterschiedlichen Alters – und Nutzergruppen sein.

Große Spielflächen sollen möglichst abwechslungsreich und attraktiv gestaltet werden und einfache Anpassungsmöglichkeiten als Reaktion auf demografische Erfordernisse schnell umgesetzt werden können.

Die vorhandenen finanziellen Mittel werden so bedarfsgerecht eingesetzt und eine zielorientierte Spielplatzplanung ermöglicht.

S P D F r ö n d e n b e r g / R u h r

Fraktion im Rat der Stadt Fröndenberg/Ruhr

Rede

des Fraktionsvorsitzenden

Klaus Böning

in der Sitzung

des Rates der Stadt Fröndenberg/Ruhr

am Mittwoch, 10. Februar 2021,

zum Haushalt der Stadt Fröndenberg/Ruhr

im Jahr 2021

Es gilt das gesprochene Wort.

2

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

sehr geehrte Damen und Herren des Rates,

sehr geehrte Vertreter*innen der Presse,

sehr geehrte Gäste dieser Ratssitzung,

die Kommunalpolitik und Verwaltung ist nah am Bürger, aber weit entfernt von maßgeblichen Entscheidungen und abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Großwetterlage.

Es sind diese äußeren Einflüsse,

auf die die Kommunalpolitik nicht zugreifen kann,

auf die sie aber immer wieder reagieren muss.

Wo gestern noch Licht am Ende des Tunnels,

wurde es durch die Transferleistungen

leider wieder ausgeblasen.

Dennoch haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung auch für 2021 dafür Sorge getragen, dass die Politik einen beschlussfähigen Haushalt erhält, der noch Gestaltungsmöglichkeiten beinhaltet.

3

Die SPD Fröndenberg steht für die in 2021 geplanten

investiven Maßnahmen ein.

Allen voran stehen Schule und Bildung

Die Modernisierung unserer Schulen hat höchste Priorität.

Sie sichert die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen,

sie ermöglicht Teilhabe und Wissen.

Investitionen in Konzepte, Ausstattung, Personal und die Digitalisierung machen es den Eltern zunehmend schwerer, Argumente gegen eine Anmeldung an einer der Fröndenberger Schulen zu finden.

Die dafür in den Haushalt eingestellten Mittel sind ein gewichtiger Baustein für einen zukunftsfähigen Bildungsstandort.

Flankiert wird die Freude an der Bildung

durch die neu eröffnete Stadtbibliothek

und der Start für die Onleihe 24.

Konzeptionell umgesetzt durch engagierte Mitarbeiter*innen

ist sie ein wesentlicher Baustein im Verbund mit

Musik – und Volkshochschule,

um den Bildungsstandort Fröndenberg

weiter zu entwickeln.

Gute Schulen und gelebte Chancengleichheit

sind der Gesellschaftskitt und ein wesentlicher

Standortfaktor für unsere Stadt.

4

Spiel, Sport und Bewegung ermöglichen eine gesunde Entwicklung und fördern den Gemeinsinn.

Die Investition in die Sanierung des Graf-Adolf-Stadions

und der weitere Ausbau zum Sportpark Ruhr

wird das Ruhrufer erlebbarer machen.

Himmelmannpark und Sportpark Ruhr sind hier zentrale Anlaufstellen für die geplante Teilnahme an der Internationalen Gartenausstellung ( IGA 2027).

Ein Erlebnisraum mit Angeboten für die ganze Familie, der, eingebettet in der Biodiversität des Naturraums Ruhr,

auch Zonen der Ruhe und Beobachtung bieten wird.

Spielflächen und deren Planung bedürfen einer zielorientierten Bestands – und Bedarfsermittlung.

Investitionen in Ausstattung und Gestaltung müssen sich an neuesten spielpädagogischen Erkenntnissen anlehnen und praxisnahe Umsetzungen ermöglichen.

Durch das Spiel erwerben Kinder die Fähigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen, die für die Lebensbewältigung von großer Bedeutung sind, z.B. motorische Sensibilität, Muskeltraining und Körperwahrnehmung, logische Zusammenhänge, Selbstbewusstsein, Konzentration auf einen Sachverhalt, Stimmungen und Gefühle erleben, soziale Aufgeschlossenheit und Kooperationsfähigkeit.

Der Haushaltsansatz von 70.000 Euro für die Investitionen und die Weiterentwicklung der Spielflächen

sind hier ein guter Anfang.

5

Bewegung ist auch Radfahren.

Doch noch immer ist es uns nicht gelungen, sichere Fahrradverkehrswege in allen Ortsteilen zu gewährleisten.

Der SPD Antrag für einen Radweg zwischen dem

Fröndenberger Westen und der Stadtmitte würde

es den 5000 Einwohnern von Altendorf bis Ardey ermöglichen,

sicher und klimaneutral das Zentrum zu erreichen.

Doch der Wunsch nach sicheren Wegen besteht

in allen Ortsteilen.

Die ewige Erkenntnis, dem Auto den Vorrang zu geben,

sollte weichen dem Willen der Menschen

nach sicheren und guten Radwegen.

Damit der Umstieg endlich klappt.

Die Verpflichtung zu einer nachhaltigen

Ansiedlung im Gewerbegebiet Schürenfeld

schließt Logistikunternehmen aus.

Wir möchten innovative Unternehmen und

moderne Arbeitsplätze.

Auch dafür brauchen wir eine Anbindung an ein Radwegenetz und den Bahnhaltepunkt Langschede.

Eine zu erwartende zusätzliche Verkehrsbelastung von 1650 Kfz

auf der B 233 muss vermieden werden.

6

Die Fröndenberger Feuerwehr braucht Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven.

Die Mittel von 3 Millionen Euro in 2021 für die weiteren Feuerwehrgerätehäuser und

die benötigte Ausrüstung der 280 ehrenamtlichen

Feuerwehrkameraden*innen sind für die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans erforderlich.

Denn ehrenamtliche Akteure sind wichtige Pfeiler der Fröndenberger Zivilgesellschaft. Sie stärken mit ihrer Arbeit den sozialen Zusammenhalt und ermöglichen kulturelle Teilhabe.

Die 140 Fröndenberger Vereine mobilisieren,

indem sie Menschen in Bewegung versetzen – im wörtlichen Sinne in der Verbindung von Peripherie und Zentrum oder in der Generierung neuer Zielgruppen und der Stiftung innovativer Netzwerke. Von den 37 Sportvereinen haben 14 eine Jugendsportförderung für etwa 2100 Kinder und Jugendliche beantragt. Laufende Investitionszuschüsse ermöglichen den Vereinen, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Aber nicht nur der Sport, die 32 Chöre und die 12 Schützenvereine sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammen hält.

Dazu kommen die Kettenschmiede, die Tafel und die Kleiderkammer ebenso wie die 14 Heimat- und Kulturvereine.

Sie alle brauchen unsere Unterstützung,

ganz besonders in diesem Jahr.

7

Finanzielle Unterstützung bekommt die Stadt auch von Bund und Land für die Umgestaltung der Stadtmitte.

Die Investitionen in eine zeitgemäße Innenstadtgestaltung

wird die Aufenthaltsqualität steigern und bei Handel sowie Gastronomie die Kundenfrequenz erhöhen.

Doch wo eine Mitte gibt es auch Ränder.

Die zunehmende Veränderung der Infrastruktur

in den Ortsteilen von Altendorf bis Stentrop,

mit der Schließung von Gaststätten, Banken und Schulen

ist ein immer wiederkehrendes Thema.

Die wirtschaftlichen Aspekte und der demographische Wandel in den Ortsteilen lassen ein strukturelles Brachland zurück, was auch von den örtlichen Vereinen und Gruppen nicht aufgefangen werden kann.

Hier müssen wir Antworten finden, wir brauchen Alternativen,

die ein dörfliches Miteinander ermöglichen.

Bauprojekte wie die „Neue Mitte Ardey“

können ein Ansatz sein,

oder auch die Umgestaltung der alten Gerätehäuser.

Fachliche Unterstützung durch ein

dörfliches Quartiersmanagement kann auch in der Peripherie

neue Konzepte entwickeln.

Denn neue Baugebiete in Ortsrandlagen generieren

nicht automatisch bessere Infrastrukturen.

Daran müssen wir gemeinsam arbeiten.

8

Die SPD Fröndenberg verschließt sich nicht der

Ausweisung von Baugebieten.

Doch sollten sie den sozialen und ökologischen

Anforderungen gerecht werden.

Das heißt, sie sollen unter anderem die Möglichkeit der Ansiedlung von Kleingewerbe ermöglichen, um auch hier neue Strukturen entstehen zu lassen.

Eine Durchmischung mit verschiedenen Gebäudetypen

kommt den Bedarfen nach Wohnraum, der durch die vielfältigen Familien – und Personenstrukturen sowie Einkommensverhältnissen benötigt wird, nach.

Bauweisen nach ökologischen Standards und einer möglichst marginalen Versiegelung der Flächen

ist hier der Vorzug zu geben.

Denn

Bauland in einer topographisch besonders gesegneten Stadt wie Fröndenberg ist endlich.

Dementsprechend sollten wir mit diesem kostbaren Gut

auch achtsam umgehen.

Einher mit den Baumaßnahmen geht auch die Errichtung und der Umbau der Buswartehallen.

Sie sind ein wichtiger Teil der Schulwegsicherheit,

der begleitet werden muss durch

ausreichende Beleuchtung und sichere Straßenübergänge.

Insbesondere an der B233 ist von einem sicheren Schulweg

keine Rede.

9

Umbau und Ertüchtigung steht auch in Fröndenbergs guter Stube, dem Stiftsgebäude, noch an.

Eine gastronomische Bewirtschaftung muss zeitnah erfolgen.

Es ist im Interesse der Stadt, dieses Gebäude einer weiteren sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, hat für diesen Zweck Programme aufgelegt, um historische Bausubstanz nutzbar zu gestalten.

Vor 12 Monaten ließen die Haushaltszahlen

eine erfreulichere Entwicklung erwarten.

Dennoch setzt Fröndenberg seinen Weg fort,

die Innenstadtgestaltung, Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans und die Modernisierung der Schulen, Sport – und Spielanlagen.

Diese finanziellen und personellen Belastungen zu bewältigen

und doch ein zukunftsfähiges Fröndenberg

zu gestalten, das wird wieder eine große Herausforderung für die Politik und die Verwaltung der Stadt Fröndenberg.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

sehr geehrte Damen und Herren des Rates,

sehr geehrte Vertreter*innen der schreibenden Zunft,

sehr geehrte Gäste dieser Ratssitzung,

nächste Woche beginnt der Karneval,

doch Frohsinn kommt im Moment nicht wirklich auf.

Denn auch die politische Arbeit ist geprägt von wenigen Kontakten und häuslicher Isolation mit anschließender Videokonferenz.

10

Daher hier noch einmal der besondere Dank

der SPD Ratsfraktion

an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

der Stadtverwaltung Fröndenberg.

Unser Dank geht auch an die Mitglieder

der anderen Ratsfraktionen.

Denn diese besondere Zeit bedingt auch eine

gute und verantwortungsbewusste

Zusammenarbeit.

Glück auf !

Wir können es gebrauchen

Groß war die Freude bei den verantwortlichen der Fröndenberger Tafel, Kurt Potthoff und Barbara Beckmann, über die Spende der Fröndenberger SPD Parteimitglieder.
Als Konsument trifft man täglich Kaufentscheidungen, welche den Markt maßgeblich verändern. Kaffee ist eines der meist gehandelten Produkte weltweit. Es wird in den ärmsten Ländern der Welt produziert und in den reichsten Nationen getrunken. Fairtrade Kaffee sichert Kaffeebauern faire Löhne, verbessert die Arbeitsbedingungen in den Anbauregionen und stammt zu 50 % aus ökologischen Anbau.
So ist es naheliegend das die SPD der neugegründeten Fröndenberger Tafel eine große Lieferung Fairtrade Kaffee zur Verteilung übergeben hat. Die Aufbauarbeit des Tafelvereins kann sich über mangelnde Akzeptanz und Spendenbereitschaft nicht beklagen. Der SPD Geschäftsführer Gerd Schürmann und der SPD Fraktionsvorsitzende  Klaus Böning  konnten sich vom  unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer und dem notwendigen organisatorischen Aufwand ein Bild machen. Etwa achtzig Haushalte werden jede Woche mit den Spenden bedacht und vom Verein mit Lebensmitteln unterstützt