Die neue Steckrübe für den Fröndenberger Westen mit allen Themen die bewegen. Wie bekommen wir für Altendorf eine zukunftsweisende Bebauung hin damit auch die nächste Generation ihr Heimatdorf nicht verlassen muss. Wo entsteht das neue Gemeindehaus in Dellwig und was macht die Tischlerei Ernst so besonders? Warum ist der Parkplatz in Langschede so zwingend erforderlich und wann gründete sich der erste Schützenverein im Westen ? Antworten auf all diese Fragen in der neuen Steckruebe 21  Lesen was den Westen bewegt

Foto: Bei der Jahreshauptversammlung wurden auch die Jubilare geehrt, v. l. Gerd Peter, Frank Lütkefent, Peter Lindstedt, Hartmut Ganzke, Ursula Lindstedt, Karl-Heinz Richard, Willi Afflerbach, Mario Löhr, Karl-Ernst Steinmetzger, Ralf Afflerbach.

SPD Ortsverein West: Jubilarehrung, Meinungsaustausch und besondere Gäste

Der SPD Ortsverein Fröndenberg West hatte im März zur Jahreshauptversammlung eingeladen und gekommen sind auch diesmal besondere Gäste: Hartmut Ganzke MdL, Gisbert Herrmann als Vertreter von Sabina Müller, der SPD Fraktionsvorsitzenden im Fröndenberger Stadtrat, und Mario Löhr – Bürgermeister in Selm und SPD-Landratskandidat bei der nächsten Kommunalwahl 2020. “Persönliche Kontakte sind wichtig und in gemütlicher Atmosphäre besonders nett – für unsere Jubilare ist es eine Würdigung, das sich unsere Gäste heute Zeit für die Ehrungen nehmen”, so Ortsvereinsvorsitzende Ursula Lindstedt. Anerkennung gab es für: 10 Jahre – Frank Lütkefent, 25 Jahre – Ursula Lindstedt und Peter Lindstedt, 40 Jahre – Karl-Ernst Steinmetzger, Ralf Afflerbach und Ruth Afflerbach, 50 Jahre – Karl-Heinz Richard, Gerd Peter und Willi Afflerbach. Hartmut Ganzke führte die Jubilarehrung sehr persönlich und mit launigen Worten durch und rechnete gleich mal zusammen: „430 Jahre insgesamt, das ist viel Zeit und viel Einsatz für die Unterstützung der Partei und des Ortsvereins, da ist ein besonderes Dankeschön! fällig“ – und neben einer Urkunde konnten sich die Jubilare auch über ein leckeres Geschenk freuen. Nicht alle langjährigen Mitglieder konnten dabei sein, sie halten die Urkunden für insgesamt 120 Jahre später.

Bei Imbiss und Getränken gab es Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und Meinungsaustausch – mit Gisbert Herrmann konnten auch Themen angesprochen werden, die man sonst nicht vertiefen kann, und während Hartmut Ganzke in Ardey ein “alter Bekannter” ist, weil er oft und gern hier vorbei schaut, freuten sich alle ganz besonders über den Besuch von Mario Löhr, der sich den ganzen Abend für persönliche Gespräche Zeit nahm. Willi Afflerbach hat sich extra auf den Weg gemacht: “Michael Makiolla kenne ich schon lange, aber jetzt weiß ich auch, wen ich nächstes Jahr als Landrat wähle”, schmunzelt er mit Blick auf sein Alter – stolze 90 Jahre.

Bürgeroffene SPD-Ortsvereinssitzung zu Bürgermeisterwahl,
AfD und Straßenanliegerkosten

 

SPD-Ortsverein Frömern/Ostbüren/Palz diskutierte mit Bürgerinnen und Bürgern

Der SPD-Ortsverein Frömern/Ostbüren/Palz hatte zur dritten bürgeroffenen Ortsvereinssitzung geladen. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger sind erneut der Einladung gefolgt und diskutierten angeregt mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Sebastian Kratzel, Gerd Schürmann, Geschäftsführer der Fröndenberger SPD sowie Altbürgermeister Willi Demmer und dem SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke.

„Politische Viertelstunde“

Der Ortsverein bat die Anwesenden zum Meinungsaustausch über das Thema „Fröndenberg ist nicht AfD-Land!“. Anlass war der „Alternative Wissenskongress 2018“, eine AfD-nahe Veranstaltung am 11. November 2018 in Fröndenberg, die von Gegendemonstrationen begleitet war. Hier waren sich Ortspolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger einig: Die AfD ist eine Partei mit teils unbestreitbar rechtsradikalen Tendenzen und daher keine Alternative für Protestwähler gegen die Politik etablierter Parteien. Weder im Bund, noch in den Ländern und erst Recht nicht in den Gemeinden.

Die Schlussfolgerung aus der Diskussion: Die SPD muss auf Bundesebene eine Politikänderung hin zu ur-sozialdemokratische Werten einleiten – dann sei die AfD zumindest kein Auffangbecken mehr für Protestwähler aus der SPD.

„Aktuelles aus Düsseldorf“

Breiten Raum nahm der Bericht des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke ein. Schwerpunkte waren das von der Landesregierung aus CDU und FDP geplante Gesetz zur Abschaffung der Stichwahl des Bürgermeisters (bereits zur Kommunalwahl 2020) sowie das von der SPD-Landtagsfraktion eingebrachte und von der Landesregierung abgelehnte Gesetz zur Abschaffung der kommunalen Straßenanliegergebühren.

Sebastian Kratzel sagte dazu: „Das geht uns alle hier in unserer Stadt direkt an: Deshalb werden wir diese Themen aufgreifen und Hintergründe beleuchten.“

„Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort– Wo drückt der Schuh?“

Die Bürgerinnen und Bürger begrüßten die Gelegenheit Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Heiß diskutierte Themen waren der Bebauungsplan „Am Obsthof“ in Ostbüren sowie der dringend notwendige Breitbandausbau im Ortsvereinsbereich.

Der Ortsvereinsvorsitzende Sebastian Kratzel und der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Gisbert Herrmann sehen sich in ihrer Position bestärkt: „Unsere bürgeroffene SPD-Versammlung ist der richtige Weg, Politik transparent zu machen. Und die Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, die Politik in Fröndenberg/Ruhr auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.“

Die nächste bürgeroffene Versammlung plant der SPD-Ortsverein für Ende Januar/Anfang Februar 2019.

Bürger aus Frömern, Ostbüren und der Palz kommen wieder zu Wort

Bürgeroffene SPD-Ortsvereinsversammlung mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke

 

Der SPD-Ortsverein Frömern/Ostbüren/Palz lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur dritten bürgeroffenen Ortsvereinsversammlung ein. „Wir gehen wieder auf die Bürgerinnen und Bürger in unserem Ortsvereinsbereich zu; sie kommen bei uns zu Wort“, bleibt Sebastian Kratzel als neuer Vorsitzender seiner Linie treu. „Ich habe versprochen, dass wir unsere Versammlungen in den Ortsteilen durchführen und jetzt findet unsere Dritte statt – bürgeroffen eben. Am Dienstag, 20. November 2018, sind alle Interessierten zur Versammlung in Ostbüren in die Gastsätte im Dobomil-Gebäude herzlich eingeladen. Um 19.00 Uhr geht es los.“, so Kratzel.

 

Teil der Tagesordnung ist die „Politische Viertelstunde“. Darin haben alle Versammlungsgäste die Möglichkeit, über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

 

Ein Kernpunkt der Versammlung ist der Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke, der als Insider über die politische Arbeit im Landtag berichten wird. „Hier bietet sich für die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen an Hartmut Ganzke zu stellen und mit ihm ins Gespräch zu kommen,“ so Sebastian Kratzel.

 

Im Tagesordnungspunkt „Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort – Wo drückt der Schuh?“ zeigt sich der SPD-Ortsverein offen für alle weiteren Fragen, Anregungen und Kritiken.

 

Der Ortsvereinsvorsitzende Sebastian Kratzel und sein Stellvertreter Gisbert Herrmann gehen von einem gut besuchten Haus in der Gaststätte in Ostbüren aus: „Die Diskussion mit einem Landtagsabgeordneten ist immer eine runde Sache. Eine solche Möglichkeit haben die Bürgerinnen und Bürgern nicht oft. Wir laden herzlich dazu ein, die Gelegenheit zu nutzen.“

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Frömern/Ostbüren/Palz: Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke diskutiert mit Bürgergruppe „Wir für die Palz“

 

„Was kann man zur Verbesserung der der Verkehrssituation auf den Landesstraßen L673 (Landstraße – Neimen bis Bentrop) und L881 (Palzstraße –  Neimen bis Bausenhagen) in Fröndenberg tun? Diese und viele weitere Fragen rund um die Verkehrssituation in Fröndenberg diskutierten die SPD Frömern/Ostbüren/Palz und die Bürgergruppe „Wir für die Palz“ gemeinsam mit Hartmut Ganzke MdL vor wenigen Wochen. Der heimische Abgeordnete versprach die drängendsten Fragen bezüglich der L881 und L673 in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung zu stellen. „Wir arbeiten Hand in Hand mit der Bürgerinitiative und unseren Abgeordneten um die offenen Fragen zu klären und vor allem, um unserem Ziel in der Palz Stück für Stück näher zu kommen. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Fröndenberg wünschen sich schon lange, dass die jeweiligen Straßenbaulastträger geeignete und wirksame Maßnahmen ergreifen, um die schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere Kinder, Jugendliche, Behinderte sowie Senioren, wirksam vor Gefährdungen und Verkehrslärm zu schützen“, freut sich Sebastian Kratzel, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, über die Unterstützung des heimischen Landtagsabgeordneten.

L es e r b r i e f

 

zum Artikel „Alte Kreidetafeln sind verschwunden“, Westfalenpost, 03.11.2018

zum Artikel „Ein Ort der Gemeinschaft“, Hellweger Anzeiger, 03.11.2018

 

Die Meldung über den Festakt zur offiziellen Übergabe des ersten Jahrgangsclusters an unserer Fröndenberger Gesamtschule am 02.11.2018 ist schon ein Leserbrief wert.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten an der bisherigen Erneuerung unserer GSF – Dank an die Stadtverwaltung, die Schulleitung der GSF und den Rat unserer Stadt, der die Finanzmittel zur Verfügung gestellt hat. Insbesondere die städtische Bauverwaltung und das städtische IT-Team hat herausragende Arbeit geleistet – und das praktisch ohne Beeinträchtigungen des laufenden Schulbetriebes. Alle Achtung!!

 

Aber: Wir stehen erst am Anfang! Es folgt noch der Bau weiterer Jahrgangscluster, bis unsere Gesamtschule vollständig erneuert ist. Und die noch anstehende Phase „0“ zu den Sanierungsmaßnahmen wird zeigen, welche weiteren Maßnahmen zur Neugestaltung unserer GSF neben der Erstellung der Jahrgangscluster erforderlich sind. Das muss dem Rat jeder Euro wert sein! Es wird seine Zeit dauern, bis das alles geschafft ist. Es muss aber das Ziel aller Beteiligten in Stadtverwaltung, Schulleitung und Politik sein, diesen Zeitraum so kurz wie möglich zu halten.

 

Unsere Gesamtschule wird für die Lehrenden und die Lernenden fit gemacht für die Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler brauchen ein passendes pädagogisches und informationstechnisches Umfeld, um den Anforderungen gerecht zu werden, die in den Berufsfeldern der Zukunft von ihnen erwartet werden. Dieses Umfeld erhalten sie mit unserer GSF!

 

Der Festakt war eindeutig ein Signal an alle Eltern in unserer Stadt und im weitläufigen Umkreis: Die städtische Gesamtschule Fröndenberg/Ruhr mit gymnasialer Oberstufe wird soeben zu einem Leuchtturm in der pädagogisch/informationstechnischen Schullandschaft. Dort sind unsere Kinder dann -wie schon heute – bestens aufgehoben, damit sie den bestmöglichen Schulabschluss erreichen.

 

 

Sebastian Kratzel

L es e r b r i e f

 

zum Leserbrief „Tempo 30 in Ostbüren“ (Rainer Hupe) , Hellweger Anzeiger,

Freitag, 26. Oktober 2018, Seite 19

 

Leserbriefe sind gelebte Demokratie und ein Beweis für die Pressefreiheit in unserem Land – Gott sei Dank! Konsequenz ist, dass auch eine Gegenrede erlaubt ist. Also: Welches sind die Kernpunkte im Leserbrief von Herrn Hupe?

Der Antrag des SPD-Ortsvereins Frömern/Ostbüren/Palz spiegele Herrn Kratzels Denkweise von Städte- und Verkehrsplanung wider? Hier solle ein Ablenkungsmanöver gestartet werden? Der Widerspruch der Anwohner gegen die bisherige Planung des Neubaugebietes „Am Obsthof“ soll mit einem 30er-Schild gelöst werden?

Mitnichten: Für die „Städte- und Verkehrsplanung“ ist ein solcher Ortsverein gar nicht zuständig, und erst recht nicht der Ortsvereinsvorsitzende. Vielmehr hatte der Antrag auf Tempo 30 in Ostbüren eine mehrwöchige Vorlaufzeit, in der sich auch Ostbürener Bürger zu Wort gemeldet haben. Und diese Wortmeldungen führten zum Antrag des Ortsvereins. Es ist allenthalben normal, dass der Antrag einer Organisation vom „Ranghöchsten“ der Organisation unterzeichnet wird. Also: Hier ausschließlich auf Herrn Kratzel zu personifizieren, ist sachlich schlichtweg falsch.

Und dann starten Sie in dem Leserbrief auch noch einen ausgesprochen persönlichen Angriff auf Sebastian Kratzel. Zitat: „Ich muss Ihnen sagen, dass die von mir in der Vergangenheit sehr geschätzte Partei in Ihren Worten all das widerspiegelt – nämlich desolat und weltfremd, ohne Sachverstand im Kleinen wie auf der großen politischen Bühne.“ Tja, Herr Hupe, die Meinungen, die mir über Herrn Kratzel zu Ohren gekommen sind, sprechen eine völlig andere Sprache.

Gleichwohl: Verfolgen Sie weiterhin auf sachlicher Ebene kritisch die politische Tätigkeit des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sebastian Kratzel und besuchen Sie doch die bürgeroffenen Ortsvereinsversammlungen in Frömern, Ostbüren und der Palz. Die Termine werden in der örtlichen Presse bekannt geben. Dort können sie – wie bereits viele Bürgerinnen und Bürger vor Ihnen – Ihre Meinung artikulieren. Sie sind herzlich willkommen!

Bis dahin, und bleiben Sie uns gewogen!

 

Klaus Raffenberg

Mitglied des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Frömern/Ostbüren/Palz