Fröndenberger Parteien in der Gesamtschule

Besichtigung der bisher durchgeführten Sanierungsmaßnahmen

Am vergangenen Montag (3.9.2018) besuchten auf Initiative der Fröndenberger SPD eine Reihe örtlicher Politiker die Gesamtschule, um sich über den Stand der Baumaßnahmen in der Gesamtschule zu informieren. So hatten sich von der SPD die Schulausschussmitglieder Taner Cegit, Gisbert Herrmann, Lars Kern, der auch stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses ist, Klaus Raffenberg und Sabina Müller, die gleichzeitig Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt ist, sowie der SPD-Fraktionsgeschäftsführer Gerd Schürmann eingefunden. Die CDU war durch die Vorsitzende des Schulausschusses Ruth Schneider und das Schulausschussmitglied Gerd Greczka, gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt, sowie von der Freien Wählergemeinschaft Schulausschussmitglied Peter Radzko vertreten. Durch die Schule begleitet wurden die Besucher vom Schulleiter Klaus de Vries und dem stellvertretenden Schulleiter Hubert Witte.

Klaus de Vries berichtete in den Räumen der Naturwissenschaften zunächst über Daten und Fakten zur GSF, so über die aktuelle Schüler- und Lehrerpersonenzahl und die Inklusion. Er bemängelte die knappe Zahl der Lehrpersonen: „Es ist oftmals schwierig, alle Planstellen mit Lehrpersonen zu besetzen. Um einen optimalen Schulbetrieb zu gewährleisten, werden eigentlich nicht 100 Prozent Lehrpersonen benötigt, sondern 110 Prozent. Ziel meiner Schule ist es aber, einen Unterrichtsausfall so weit wie eben möglich zu vermeiden.“ An diesem Punkt entzündete sich innerhalb der Besucherrunde eine lebhafte politische Diskussion zum Thema „Lehrermangel“.

Weiter führte die Schulleitung die Besucher in den neuen Teil des Sportbereiches, in dem bereits ein Teil der sanitären Anlagen erneuert ist. „Modernste Armaturen, ebenerdiger Zugang und höchste Hygiene ist jetzt der Standard hier in der Gesamtschule“, zeigte sich nicht nur Schulausschussmitglied Lars Kern sehr beeindruckt.

Auch die Mensa stand auf dem Besichtigungsplan der Gruppe. Da bot es sich an, dort auch gleich zu Mittag zu essen. „Zwei Hauptgerichte, ein vegetarisches Gericht, alle mit wahlweise unterschiedlichen Beilagen, die Salatbar, wahlweise mehrere Desserts – hier wird wirklich alles für das leibliche Wohl der Schülerinnen und Schüler getan. Alles frisch zubereitet in höchster Qualität und sehr schmackhaft – das ist nicht in vielen Schulmensen Standard“, waren sich die Schulausschussmitglieder Taner Cegit und Gisbert Herrmann sicher, „dem gesamten Küchenpersonal gebührt höchste Anerkennung!“ Schulausschussmitglied Klaus Raffenberg ergänzt: „In letzter Zeit war in den Medien immer mal wieder Thema, dass an vielen Schulen im Lande oftmals das Schulmensaessen zu wünschen übrig lasse. Eines ist sicher: Das Essen in der Mensa der GSF erfüllt höchste Ansprüche an Frische, Qualität und Geschmack“, und stellt deutlich klar: „Die in den Medien geäußerte Kritik am Essen in Schulmensen gilt garantiert nicht für unsere GSF-Mensa!“

Alle Besucher waren gespannt, wie sich die ersten drei fertigen Jahrgangscluster präsentieren, deren Besichtigung ebenfalls vorgesehen war. Helle Räume, neue große Fenster, Schülertische, die sich durch ihre spezielle Form zum Beispiel zu Zweier-, Vierer- oder Sechsergruppen zusammen stellen lassen, ein höhenverstellbarer Lehrertisch auf Rollen, der mehr zulässt als nur Frontalunterricht, platzsparend in den Raum integrierte Schränke und eine spezielle Wändeoberfläche, an die Unterrichtsmaterialien mit Magneten angebracht werden können, angegliedert ein Besprechungsraum und das Jahrgangslehrerzimmer – den Besuchern stellte sich eine völlig neue Schullandschaft dar. Sie wird in kurzer Zeit noch ergänzt um interaktive Tafeln, die eine Touchscreen-Nutzung ermöglichen. Positiv auffällig war auch der neue Schallschutz in den Klassenräumen und im gesamten Cluster zum Treppenhaus und zum Forum der GSF hin. “ Das ist jetzt der Anfang“, so Schulleiter Klaus de Vries. „die Arbeiten gehen weiter, aber nicht während der täglichen Unterrichtszeit, sondern danach und in den Ferien.“

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Zurück in den Räumen der Naturwissenschaften diskutierte die Besuchergruppe die dort ausliegenden Bauplanentwürfe für die GSF insgesamt. Ein reger Gedankenaustausch über die Frage der baulichen Veränderungen der GSF – neben dem bereits beschlossenen und begonnenen Bau der Jahrgangscluster – zeigte an, dass hier noch umfangreicher Informationsbedarf besteht.

Zum Besuchsende überreichte die SPD-Fraktionsvorsitzende Sabina Müller Herrn de Vries eine Geldspende mit der Bitte, diese an den Förderverein der GSF weiter zu leiten. Sabina Müller: „Weiterhin danke ich der Schulleitung für die Begleitung der Besuchergruppe heute. Der Dank gilt auch dem Bürgermeister, der DV-Abteilung der Stadtverwaltung, der Schulverwaltung und der Bauverwaltung. Hier wurde bisher wirklich gute Arbeit geleistet, was sich nicht zuletzt darin gezeigt hat, dass Teile der Stadtverwaltung bis zum letzten Tag vor Schuljahresbeginn alles daran gesetzt haben, den Lehrern und Schülern einen ersten Schultag in den neuen Räumen des Clusters zu ermöglichen. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Jahrgangsklassen im begonnenen neuen Schuljahr in neuer Umgebung den Unterricht starten. Ich behaupte: Unsere GSF ist eine Schule für die Zukunft und wird dies auch bleiben. Eltern, die ihre Kinder in unsere GSF schicken oder dies zukünftig werden, sind gut beraten. Eine Schule mit dem pädagogischen Leitbild, dem neuen baulichen Rahmen und der Qualität der Schulmensa garantiert eine hervorragende schulische Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf das, was sie erwartet, wenn sie die Schulzeit hinter sich haben.“